Goldpreis in Schweizer Franken (CHF)

1.262,61 CHF
+100,00 %
+1.262,61 CHF
ASK: 1.262,61 CHF
BID: 1.262,61 CHF
pro Gramm (1g) Gold: 40,59 CHF
pro Unze (1oz) Gold: 1.262,61 CHF
pro Kilogramm (1kg) Gold: 40.593,85 CHF

Goldpreis in Euro (EUR)

1.090,68 EUR
+100,00 %
+1.090,68 EUR
ASK: 1.090,68 EUR
BID: 1.090,68 CHF
pro Gramm (1g) Gold: 40,59 EUR
pro Unze (1oz) Gold: 1.262,61 EUR
pro Kilogramm (1kg) Gold: 40.593,85 EUR

Gold in Schweizer Franken

Einheit
Zeitraum
Goldpreis 6 Monate in Schweizer Franken

Gold in Euro

Einheit
Zeitraum
Goldpreis 6 Monate in US Dollar

Goldpreis Entwicklung in Schweizer Franken

Zeitraum Performance in %
Jahresbeginn +87,78 CHF +6,95 %
30 Tage +5,11 CHF +0,40 %
6 Monate -11,70 CHF -0,92 %
1 Jahr +5,93 CHF +0,47 %
5 Jahre -332,28 CHF -20,83 %
10 Jahre +370,00 CHF +41,45 %

Goldpreis Entwicklung in Euro

Zeitraum Performance in %
Jahresbeginn -4,60 EUR -0,42 %
30 Tage +4,87 EUR +0,45 %
6 Monate -88,18 EUR -7,48 %
1 Jahr -71,87 EUR -6,18 %
5 Jahre -226,97 EUR -17,23 %
10 Jahre +558,73 EUR +105,03 %

Goldpreis und seine Entwicklungen

Während Gold für die einen nur als Schmuck interessant ist, benutzen andere Gold schon seit jeher als beliebtes Spekulationsobjekt. Viele Anleger sehen Gold als sicheren Hafen in unsicheren Zeiten, obwohl der Goldpreis manchmal durchaus sehr volatil sein kann. In Krisenzeiten steigt der Goldpreis allerdings häufig, da Anleger und Investoren oft von wirtschaftsnahen Wertpapieren zu Gold umschichten.

Die Zentren des Goldhandels: USA, Asien und die Schweiz

Das weltweite Zentrum des Handels mit physischen Goldbarren befindet sich in London im Bullion Market, wo Gold außerbörslich gehandelt wird. Weitere Zentren gibt es aber auch in New York und im schweizerischen Zürich. Die internationalen Zentren für den Handel mit Gold-Futures oder Optionen befinden sich an den Börsen in New York und Tokio.

Wie der Goldpreis entsteht

Schon seit Jahrzehten wird der Goldpreis in Dollar ermittelt. Der Goldpreis entwickelt sich zumeist entgegengesetzt zum Dollarpreis. AKtuell beträgt der Goldanteil am weltweiten Finanzvermögen etwas unter einem Prozent.

Genau wie bei den meisten anderen (frei gehandelten) Gütern entsteht der Goldpreis vorwiegend im Kräftespiel zwischen Angebot und Nachfrage. Daher steigt der Preis besonders, wenn in Krisen die Menschen ins Gold flüchten. Besonders von den Zentralbanken kann der Goldpreis enorm beeinflusst werden. Soll er steigen, kaufen die Zentralbanken Gold ein, soll er sinken, wird Gold auf den Markt gebracht.

Ansonsten haben vor allem die Konjunktur und die Inflationsangst Einfluss auf die Entwicklung des weltweiten Goldpreises. Wenn beispielsweise Aktien und Fonds an Wert verlieren, steigt im Gegenzug der Goldpreis merklich. Geld wird in solchen Krisenzeiten, zum Beispiel im Krieg, massenhaft produziert und verliert an Wert. Gold kann nicht zusätzlich produziert werden, sodass sein Wert in diesen Zeiten ansteigt.

Heutzutage haben zusätzlich Finanzderivate wie Futures, Forwards oder Optionen großen Einfluss auf den Goldpreis zu bestimmten Zeitpunkten.

Der Goldpreis in Schweizer Franken hängt nun natürlich vom Wechselkurs von Schweizer Franken in US-Dollar ab, da der Goldpreis in Dollar bestimmt wird. Der aktuelle Goldpreis in Schweizer Franken beträgt zum Beispiel 40,59 Schweizer Franken pro Gramm Gold, das sind 1.262,34 Schweizer Franken pro Feinunze.

Physischer Goldhandel

Wie schon oben erwähnt, wird Gold aber neben den Finanzmärkten auch außerbörslich und physisch, das heißt "Over the Counter", gehandelt. Die Handelszentren für Goldbarren und Münzen liegen in London, New York, Zürich und Hongkong.

Bestimmung des Goldpreises

Seit dem 17. Jahrhundert wird der Goldpreis in London am Bullion Market bestimmt. Heutzutage treffen sich die Mitglieder der London Bullion Market Association um den Goldpreis festzulegen in der Barclays Bank. Die Mitfglieder sind: Bank of Nova Scotia, Barclays Bank, Deutsche Bank, HSBC Bank und die Société Générale.

Gold gibt es in zig verschiedenen Produkten

Auch hier ist wieder nicht der Schmuck gemeint, an den viele wohl bei Goldprodukten direkt denken werden. Vielmehr stehen nun Barren und Münzen, Futures, Forwards und Optionen im Mittelpunkt. Um physisch in Gold zu investieren können Anleger Münzen oder Barren kaufen. Die kann man typischerweise bei Münzhändlern, Edelmetallhändlern oder Banken erwerben. Allerdings muss man beim physischen Erwerb immer die Lagerkosten berücksichtigen, die mögliche Gewinne auffressen und die Investition kostspielig machen können.

Daher macht er häufig sind quasi "Papiergold" zu kaufen. Beispielsweise können Gold-Futures in Schweizer Franken an der NYMEX in New York geordert werden. Futures sind Terminkontrakte. Sie sind quasi börsengehandelte Termingeschäfte. Im Gegensatz dazu sind die Gold-Forwards nicht an der Börse gehandelt. Das Allzeithoch für Gold-Futures lag hier bei beachtlichen 1404,65 Schweizer Franken pro Feinunze am 14. Mai 2010.

Gold-Optionen sind bedingte Termingeschäfte. Es handelt sich bei ihnen im Gegensatz zu den Futures ausdrücklich um ein Recht und nicht um eine Pflicht. Der Besitzer einer Goldoption hat die Möglichkeit, zu einem vereinbarten Zeitpunkt zu einem vereinbarten Preis Gold zu kaufen. Das wird er typischerweise tun, wenn der Goldpreis zu diesem Zeitpunkt über dem vereinbarten Preis liegt, da er dann hier eine Arbitragemöglichkeit hat. Auch für Swaps, die oft zur Absicherung von Finanzierungen und zukünftigen Zahlungsströmen genutzt werden, ist Gold nahezu prädestiniert. Schließlich wird es auch heute noch als sicherer Hafen wahrgenommen - genau richtig um sich für die Zukunft abzusichern.

Für wen ist der Goldpreis wichtig?

Als erstes ist der Goldpreis natürlich interessant für jeden, der viel Gold besitzt. Die Global Player, die die größten Goldreserven ihr Eigen nennen sind die USA, Deutschland, Frankreich und natürlich der Internationale Währungsfonds. Dabei besitzen die USA mit deutlich über 8000 Tonnen den mit Abstand größten Anteil an Goldreserven. Es folgen Deutschland mit 3400 Tonnen, der IWF mit 3200 Tonnen und Frankreich mit knapp 2900 Tonnen.

Um 1880 galt außerdem in vielen Industriestaaten der Goldstandard. Dieser besagte, dass Geld seinen Wert aus dem Gold bezog, das der Staat im Gegenzug vorhielt. Man hätte jederzeit sein Geld gegen Gold eintauschen können. Durch die Einführung von immer mehr Giralgeld entfernte sich die Geldmenge aber immer weiter von der Goldmenge, sodass der Goldstandard nicht mehr zeitgemäß war.

Wichtig ist der Preis auch für die Goldproduzenten. Es wird allgemein vermutet, dass ein Goldpreis unter 1200 Dollar die Goldproduktion erheblich eindämmen würde, da sie kaum noch rentabel wäre. Genauso ist der Preis wichtig für An- und Verkäufer von Schmuck und/oder Goldmünzen und zu guter Letzt natürlich auch für jeden, der seinen Liebsten etwas besonderes gönnen und in Goldschmuck investieren möchte.